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4.2017

„Men In Black“ rocken Bühne der Pausenhalle - Publikum belohnt mitreißenden Auftritt mit frenetischem Beifall

Fotos: Pia Viebrock

Sittensen (12-04-10) „Rockin´ All Over The World“ lautete der Titel der über zweieinhalbstündigen Konzertshow der „Men In Black“ am Samstagabend in der Pausenhalle der Sittenser Haupt- und Realschule. Und der Titel war sogleich Programm, denn mit dem Status-Quo-Klassiker startete der mitreißende Show-Act, der vom Publikum mit frenetischem Applaus belohnt wurde. Da wurde auf der Bühne gerockt, was das Zeug hielt und auch im Zuschauerraum hielt es kaum jemand auf den Sitzen.

Echte Partystimmung machte sich breit, was gewollt war, denn der Förderverein für Musik und Kultur Börde Sittensen als Veranstalter hatte „eine tolle Party“ zu seinem fünfjährigen Bestehen in diesem Jahr versprochen. „Wir haben 19 Konzerte in vier Jahren mit über 8000 Besuchern veranstaltet“, ließ Fördervereinsvorsitzender Heiko Hastedt eingangs stolz wissen.

 

Das elfköpfige Ensemble, allen voran die drei „Men In Black“, hatte die knapp 400 Zuschauer schon bei den ersten Hits in seinen Bann gezogen, denn ruckzuck wurde begeistert mit geklatscht und -gesungen. Die „Men In Black“, die beiden Backgroundsängerinnen, die „Soul-Ladies“, die im Übrigen auch solistisch glänzten und die sechsköpfige Band präsentierten unvergessene Hits aus den Genres Swing, Blues, Soul und Rock’n Roll. „Wir sind mit einem wichtigen Auftrag unterwegs. Wir wollen die großartigen Songs der Swing- und Rock’n Roll-Legenden leben lassen. Musik, die Körper, Geist und Seele berührt, daher wollen wir Sie auch zum Mitmachen animieren. Also jodeln, pfeifen, stampfen, klatschen Sie und lassen Ihren Gefühlen freien Lauf“, wandte sich das Trio an seine Zuhörer. Die ließen sich das nicht zweimal sagen und taten just genau das.

Zwischendurch wurden sie von den „schwarzen Herren“ mit Schrifttafeln immer wieder zu „Publikumsreaktionen“ in Form von „Ah“, „Oh“ oder „Hey“ aufgefordert. Und die Sänger mischten sich auch ein ums andere Mal unter ihre Gäste, um sie noch mehr zum Mitmachen zu bewegen. Einige ließen sich soweit von den fetzigen Rhythmen anstecken, dass sie eine freie Fläche in der Halle zum Tanzen nutzten. Fünf Mädchen rockten sogar so professionell mit Luftgitarre und Headbanging, dass sie für eine gemeinsame Show-Einlage kurzerhand auf mit auf die Bühne geholt wurden.

Geboten wurde Entertainment pur: amüsante Moderationen, witzige Gags, originelle Tanz-Choreografien der Sänger im Blues-Brothers-Stil. „Die sind wir zwar nicht, fühlen uns aber seelenverwandt“, ließen sie wissen. Spätestens zum großen Finale saß kaum jemand noch auf seinem Sitz. Nach der Vorstellung der Bandmitglieder gab’s noch Zugaben, die vom Publikum mit Jubelrufen und Standing Ovations quittiert wurden. Schlussendlich schrieben die „Men in Black“ im Foyer auch noch fleißig Autogramme und ließen sich bereitwillig mit ihren Fans fotografieren. (hm)